Aktuell

Projekt „Elternschaft auf Probe“

In der Zeit von Dezember 2011 bis März 2012 fand in Zusammenarbeit mit der Sozialarbeiterin Frau Höltje von der Diakonie Ruhr-Hellweg das Projekt „Elternschaft auf Probe“ statt.

 An diesem Projekt nahmen 12 Mädchen des Wahlpflichtfaches „Mädchenprojekt“ teil, um den Alltag mit einem „eigenen“ Baby, genannt Paulchen“ zu erproben.

Mit Hilfe von Säuglingssimulatoren erlebten die Mädchen, was es heißt, ein Kleinstkind zu versorgen. Die programmierbaren Babys waren genauso groß und schwer wie ein Neugeborenes. Das Baby konnte schreien, Bäuerchen machen, zufriedene oder nörgelige Laute von sich geben, es musste gefüttert, gewickelt und in den Armen gehalten werden. Die Puppe reagierte auf grobe Behandlung, falsche Lage und fehlende Kopfunterstützung. Alle Informationen wurden per Chip gespeichert und täglich ausgelesen.

Schwerpunkte des Projektes waren:

 Pflege und Versorgung des Babys

- Vermeiden von Misshandlungen

- Verhindern ungewollter Schwangerschaften

- Verantwortungsvoller Umgang mit Partnerschaft und Sexualität

- Individuelle Lebensplanung

 Fazit:

Die Mädchen haben sich sehr intensiv und fürsorglich um die „Babys“ gekümmert. Alle äußerten sich einstimmig, dass es eine anstrengende Zeit gewesen ist, dass sie „ihre“ Babys aber am liebsten nicht mehr abgegeben hätten.

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„Time to move“ – mit diesem Titel plant die Michael-Ende-Schule ein neues Comenius-Projekt

Vom 16.01. – 19.01.2012 fand in der Jakob-Moreno-Schule in Gummersbach ein Planungstreffen statt, an dem Vertreter der Michael-Ende-Schule, der St. Josephs’ School aus Hexham, England und des sonderpädagogische Zentrums aus Salzburg, Österreich teilgenommen haben. Vertreter einer türkischen Schule konnten leider nicht teilnehmen, werden sich aber am Antrag beteiligen.

 Und so sieht unsere Planung aus:

Für die Zeit von Oktober 2012 – Juni 2014 sollen Schüler im Alter von 10 – 16 Jahren an einem Sportprojekt teilnehmen. Innerhalb des Projektes sollen Spiele und Aktivitäten ausprobiert werden, wie z.B. traditionelle Spiele, Spiele ohne Gewinner und Verlierer, erlebnispädagogische Spiele. Jede Schule entwickelt bis zum Ende des Projektes ein eigenes Spiel.

Bei den gegenseitigen Besuchen in den Partnerschulen ist jeweils ein gemeinsamer Sporttag geplant, an dem alle Schüler, Lehrer und interessierten Eltern teilnehmen. Zum Ende des Projektes findet ein großes Sportfestival mit allen Beteiligten an der Michael-Ende-Schule statt. Dazu wird von uns für alle Teilnehmer ein Festival-T-Shirt entworfen.

Gemeinsam werden wir ein Buch erstellen, in dem Spiele aller Länder aufgeführt werden, begleitet von Fotos, die im Laufe der 2 Jahre aufgenommen worden sind.

 Wir freuen uns schon jetzt auf  ein tolles neues Comenius-Projekt – TIME TO MOVE!

 

(c) MES